Steinbacherhof

Raum für Bewegung und Begegnung – mit Mensch und Pferd

Selbsterfahrung – ein Bericht über Selbstakzeptanz & Lebendigkeit / Hugo

Der Steinbacherhof ist ein einzigartiger Ort, der mich mit offenen Armen empfangen hat.

Als ich mich entschied, in die Aufgaben des täglichen Lebens am Hof und in die Arbeit mit den Pferden einzutauchen, wurde ich von der Intensität des Lebens bewegt, die Teil jeder Geste, jeder Absicht und jeder Beziehung war, die ich dort mit allen lebenden und nicht-lebenden Wesen knüpfen durfte. Ich lernte dort ein bisschen mehr ich selbst zu sein, nachdem ich die Möglichkeit hatte, zu sein, wer ich war, wer ich bin und wer ich sein möchte.

Mein Körper und mein Geist waren in dem gefragt, was sie gleichzeitig am lebendigsten macht und mir am unbekanntesten war: Die Arbeit mit den Pferden und die Beziehungen zu den Tieren erinnerten mich daran, dass die Kontrolle und die Materialität, die mein Leben in der Stadt charakterisieren, mich nicht darauf vorbereitet hatten, eine Beziehung mit den Lebenden einzugehen.

Es ist zweifellos am Steinbacherhof, dass einige meiner Überzeugungen und Projekte geboren oder auf jeden Fall enthüllt, verstärkt wurden. Die verschiedenen Aktivitäten und Interaktionen mit den Pferden haben in mir die Notwendigkeit wachgerufen, mich um meine Beziehung zum Lebenden zu kümmern und der ganzen Welt zu bezeugen, dass solche Beziehungen eine der Möglichkeiten sein könnten, die Krisen die wir durchmachen und durchmachen werden, egal ob individuell, kollektiv, institutionell oder zivilisatorisch, zu verstehen und zu überwinden.

Was mich am meisten überrascht hat ist, wie sehr dieser Ort mir geholfen hat, mich in meinem eigenen Körper besser zu fühlen, und mich dazu gebracht hat, ihn als Anker, als Heilige Stätte zu betrachten.

Ich kam mit einer Angst vor den Pferden am Steinbacherhof an, und ging mit der festen Überzeugung, dass sie mein Leben gerettet hatten.

Hugo

Aus dem Französischem übersetzt

 


 

Le Steinbacherhof est un lieu singulier qui m’a accueilli les bras ouverts.

Quand j’ai choisi de me plonger dans les tâches de la vie quotidienne, dans le travail avec les chevaux qui étaient là-bas, j’ai été bercé par la densité de la vie qui s’inscrit dans chaque geste, chaque intention et chaque relation qui m’a été donné de tisser avec les êtres vivants et non-vivants. J’y ai appris à être un peu plus moi-même, en ayant eu l’occasion d’être qui j’ai été, qui je suis et qui j’aspirais à être.

Mon corps et mon esprit ont été sollicité dans ce qu’ils avaient de plus vivant et de plus inconnu à moi-même à la fois : le travail avec les chevaux et les relations avec les animaux m’ont rappelé que le contrôle et la matérialité qui caractérisaient ma vie au sein d’une ville ne m’avaient pas préparé à entrer en relation avec le vivant.

C’est sans doute là-bas que certaines de mes convictions et projets sont nés, ou ont en tout cas été révélés, renforcés. Les différentes activités et interactions avec les chevaux ont inscrit en moi la nécessité de soigner ma relation au vivant et de témoigner au monde entier que de telles relations pouvaient être une des façons de mettre du sens sur les crises que nous traversons et traverserons, qu’elles soient individuelles, groupales, institutionnelles ou civilisationnelles.

Ce qui m’a le plus étonné, c’est à quel point ce lieu m’a aidé à me sentir mieux dans mon propre corps et donné envie d’y revenir, afin de l’investir comme un lieu d’ancrage, tel un sanctuaire.

Je suis arrivé en ayant peur des chevaux, je suis reparti avec la conviction qu’ils m’avaient sauvé la vie.

Hugo

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